Samstag, 20. Dezember 2008

Die Feuerzangenbowle - Das Review

Es ist Dienstagabend. Ich überprüfe meine E-Mails und sehe, dass mir eine Studentin der Fachschaft Medizin gemailt hat, dass ich die Karte am besten morgens zwischen acht und zwölf Uhr abholen könnte. Sie würde dort mit einigen anderen der FSMED schon anstehen - zwölf Stunden vor Filmbeginn. Der Wahnsinn.

Nun gut, ich morgens die Karte bei dem kleinen Grüppchen, die unbedingt die allerallerallerbesten Plätze ergattern wollten, abgeholt. Es roch schon nach Glühwein, das wird ein lustiger Tag für die Personen werden, die wirklich zwölf Stunden anstehen...

Ich selbst wandere dann so gegen 19:40 Uhr in Richtung 1200er. Keine Schlange mehr zum anstehen, super. Da ich alleine war, hab ich es noch geschafft, einen halbwegs guten Platz auch ohne anstehen ergattern zu können. Schnell noch an die Verkaufskasse, eine Tasse samt warmen Glühweins abstauben, dann kann es auch schon losgehen.

Die übliche Kinowerbungen und -vorschauen auf aktuelle Programme laufen an. Anders als sonst ist der Hörsaal rappelvoll, sodass die beiden Kultwerbungen von Bosch ("FRAU AM STEUER") und Topp Copy ("SUSAN") von der Menge sehr gut untermalt werden.

Dann gehen die Diskolichter an. Es beginnt. Nein, doch nicht so wirklich. Drei studentische Grazien in Weihnachtskostümen betraten den Saal und begannen Weihnachtslieder zu singen. Dadurch verwandelte sich der 1200er in einen brodelnden Hexenkessel. Beste Stimmung.

Der Vorfilm, der anschließend präsentiert wurde, trug noch etwas weiter zu dieser Stimmung bei (er ermunterte uns, "Der Hahn ist tot" im Dreier-Kanon zu singen).

Kurz darauf kam die wohlbekannte Schrift, dass "ein heiterer Film" präsentiert werden würde, wir lehnten uns zurück und genossen Pfeiffer mit drei F at its best.

Freitag, 12. Dezember 2008

Es schneit, es schneit...

Pünktlich zur Hälfte des Heiligabendcountdowns fing es heute in München an zu schneien. Auf den Straßen ist der Schnee zwar schon wieder verschwunden, aber ich konnte trotzdem noch etwas von der weißen Pracht fototechnisch einfangen.

Edit: ZEFIX - jetzt geht mein Bluetooth-Stick nicht mehr. Vielleicht bekomme ich den ja bis morgen noch zum laufen, dann gibts auch noch das Foto dazu.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Wat isn Dampfmaschin?

In aller Kürze: Yessss, ich hab noch eine Karte für "Die Feuerzangenbowle" ergattern können. Strike!

Post aus Frankreich

Die französischen Postbeamten (sind das überhaupt Beamte?) sind ja sehr clever, was das unlesbarmachen von Postkarten angeht.


Aber ich hab es entziffern können, danke Mr. Erasmus, am 20. tauschen wir uns dann über unsere interkulturellen Erlebnisse bei einem überkulturellen Getränk aus! Danke für die Karte.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Das zweite Türchen

... ist geöffnet. Ab heute sogar zweifach!

Als ich heute von der Uni kam und in meinem Postfach einen grünen Reminder mit einem darauf prangerdem DHL-Logo vorfand, stiefelte ich zur Packstation.

Strichcode vor den Leser halten, das Piepen abwarten, dann auf die Bildschirmmeldung achten. "Login als registrierter Kunde" oder "Login als Kunde von überall?" - Hm... München wird wohl unter die Kategorie "überall" fallen.

Nächstes Eingabefeld: "Bitte geben sie ihren Vor- und Nachnamen über das Bedienfeld ein."
Das Bedienfeld ist in diesem Falle das berührungsempfindliche Display, welches - anders als alle (mit Betonung auf "alle") DB-Automaten - sehr genau meine Eingaben entgegennahm. Mit Klick auf "Bestätigung" ging es zum nächsten Punkt, dem interessantesten und gleichzeitig schwierigsten:
"Bitte unterschreiben sie auf dem Display indem sie mit dem Finger über den Bildschirm fahren."

Wer hat schonmal allen ernstes versucht, seinen Namen auf ein Display, welches ungefähr auf Brusthöhe angebracht ist, mit einem Daumen zu schreiben?
Die Berührungsempfindlichkeit war wieder super, der Strich wurde dort platziert, wo der Finger auch den Bildschirm berührte. Allerdings war entweder die Software oder der Rechner, der dorthinter steckte, sehr langsam. So kamen die Eingaben sseeeeeeeeeehr stark zeitverzögert erst an, was zu einer Vorschulklassenunterschrift führte. Nein, selbst mein kleiner Großcousin hätts besser gekonnt. Naja, passt schon.

Nachdem alle diese Schritte abgeschlossen waren, sprang ein Fach auf Kopfhöhe auf (Vorsicht, Kopf einziehen...) und ich konnte meinen - aus der Heimat zugeschickten - Adventskalender entnehmen.
Dank an Zuhaus!

Montag, 1. Dezember 2008

Das erste Türchen ist geöffnet

Es ist wieder soweit: Ab sofort kann jeden Morgen ein kleines Türchen geöffnet werden, hinter dem sich wunderbar lecker schmeckende Schokolade - in allen möglichen Formen - befindet. Zum Beginn des "Heiligabendcountdowns" noch ein - traditionsgemäß die Weihnachtszeit einläutendes Video: