Es ist Dienstagabend. Ich überprüfe meine E-Mails und sehe, dass mir eine Studentin der Fachschaft Medizin gemailt hat, dass ich die Karte am besten morgens zwischen acht und zwölf Uhr abholen könnte. Sie würde dort mit einigen anderen der FSMED schon anstehen - zwölf Stunden vor Filmbeginn. Der Wahnsinn.
Nun gut, ich morgens die Karte bei dem kleinen Grüppchen, die unbedingt die allerallerallerbesten Plätze ergattern wollten, abgeholt. Es roch schon nach Glühwein, das wird ein lustiger Tag für die Personen werden, die wirklich zwölf Stunden anstehen...
Ich selbst wandere dann so gegen 19:40 Uhr in Richtung 1200er. Keine Schlange mehr zum anstehen, super. Da ich alleine war, hab ich es noch geschafft, einen halbwegs guten Platz auch ohne anstehen ergattern zu können. Schnell noch an die Verkaufskasse, eine Tasse samt warmen Glühweins abstauben, dann kann es auch schon losgehen.
Die übliche Kinowerbungen und -vorschauen auf aktuelle Programme laufen an. Anders als sonst ist der Hörsaal rappelvoll, sodass die beiden Kultwerbungen von Bosch ("FRAU AM STEUER") und Topp Copy ("SUSAN") von der Menge sehr gut untermalt werden.
Dann gehen die Diskolichter an. Es beginnt. Nein, doch nicht so wirklich. Drei studentische Grazien in Weihnachtskostümen betraten den Saal und begannen Weihnachtslieder zu singen. Dadurch verwandelte sich der 1200er in einen brodelnden Hexenkessel. Beste Stimmung.
Der Vorfilm, der anschließend präsentiert wurde, trug noch etwas weiter zu dieser Stimmung bei (er ermunterte uns, "Der Hahn ist tot" im Dreier-Kanon zu singen).
Kurz darauf kam die wohlbekannte Schrift, dass "ein heiterer Film" präsentiert werden würde, wir lehnten uns zurück und genossen Pfeiffer mit drei F at its best.
Samstag, 20. Dezember 2008
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