Mittwoch, 26. Dezember 2007

Frohe Weihnachten

Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich an dieser Stelle ein frohes und gesegnetes Weihnachtfest 2007.

Viel Spaß beim diesjährigen Kaffee-und-Kuchen-Marathon!

Freitag, 21. Dezember 2007

Schlechter Anschluss

Mein Gott, ich wusste gar nicht, dass Paderborn ab 20:00 Uhr mit den Metropolen des Emslandes wie Rheda-Wiedenbrück oder Gütersloh so schlecht verbunden ist.

Ankunft in Paderborn per Mitfahrgelegenheit: ca. 19:30 Uhr.

Der erste Zug nach Bielefeld-Brackwede geht um 20:13 Uhr, ein Bus nach Delbrück geht um 20:03 Uhr. Von beiden Stationen aus hätte ich noch einmal umsteigen müssen, wobei ich in Delbrück auf einen Bus angewiesen wäre. Da der 20:03er in PB allerdings schon der letzte ist, der in die Richtung fährt, wollte ich das Risiko nicht eingehen und dann dort in Delbrück stehen ohne eine weitere Reisegelegenheit.

Also auf nach Brackwede. Normalerweise verkehrt die Nordwestbahn, in dem Gutdünken habe ich zumindest meine Heimat verlassen, im Stundentakt zwischen Altenbeken und Münster, sprich ich komme stündlich nach Clarholz/Rheda/Gütersloh, sonstwo.

Aber was ist denn hier los? Geschlagene anderthalb Stunden musste ich nun auf dem kalten Bahnsteig in Brackwede verweilen, bis endlich der Warendorfer (so nennt sich die Verbindung) eintraf.

Ich bin um 12:30 Uhr an der Uni in die U-Bahn gestiegen. 23:15 Uhr erreiche ich Clarholz. Sowas be***.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Heimreise

Morgen geht es - nach den ersten zehn Uni-Wochen - mal für eine etwas längere Zeit zurück ins flache Ostwestfalen. Ich bin mal gespannt, ob es dort auch so frisch geworden ist wie hier :-)

Dann heißt es jedenfalls für zwei Wochen Abschied nehmen von der Stadt im Süden, ist schon irgendwie ein komisches Gefühl wieder einmal den großen Koffer und nicht die kleine Tasche packen zu müssen. Aber man freut sich ja schließlich auch auf die Heimat.

Jetzt noch schnell einmal Wäsche waschen, und dann kann der Koffer geschlossen werden.

Freitag, 14. Dezember 2007

Industriepraxis

Heute ist zwar Freitag, aber ich habe mich doch aus dem Bett geholt und bin zeitig zur Uni aufgebrochen, um im StuSek meine Praktikumsberichte abzuholen und um auf diesen kleinen beigefügten Zettel schauen zu können, wie viele Wochen mir denn nun anerkannt wurden.

Als ich das Zimmer betrat und nach meinen Unterlagen fragte, erwiderte man mir, es lägen noch keine durchgesehenen Unterlagen vor. Auf mein Drängen, noch einmal nachzuschauen, denn es seien nun fast sechs Wochen vergangen seit Abgabe, ließ sie sich dazu herab, einmal in anderen Fächern nachzusehen. Und siehe da - sie waren nur falsch einsortiert worden.

Ein kurzer Kontrollblick zeigte mir dann, dass ich meine dreizehn Wochen Praktikum, die ich bereits vor dem Studium absolviert hatte, gemäß der geltenden Vorschriften komplett abgeleistet hätte. Schön. Super. Jetzt brauche ich zumindest kein Pflichtpraktikum mehr in meiner Uni-Laufbahn zu machen. Herrlich.

Darauf gibts erstmal eine schöne Leberkässemmel, die mir ja gestern verwehrt wurde.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Ein (fast) normaler Tag

7:15 Der Wecker klingelt
8:00 Zeit zum Aufstehen
8:45 Auf zur Uni
9:15 Erste Vorlesung
12:30 Skriptenverkauf, anschl. Mensa
13:30 Vorlesung
16:45 EIKON
18:45 Rückweg
19:40 Müsli und Leberkässemmel kaufen
20:00 Dahoam sein

So sah meine Tagesplanung für heute aus. Ich hab es auch fast genauso geschafft. Erst ab 18:45 Uhr gab es dann Veränderungen/ Komplikationen:

Auf dem Weg von der Uni zur U-Bahn hat sich ein Art Second Hand DVD-CD-LP Store niedergelassen. Ich dachte mir, da springste noch schnell hinein, suchst dir eine tolle DVD fürs Wochenende aus und machst weiter wie geplant. Nach ca. 10 minütigem Stöbern bin ich dann auch fündig geworden und bin weiter zur U-Bahn Station gegangen.

Es ist 19:15 Uhr.

Die U-Bahn wollte aber einfach nicht kommen. Nach 10 Minuten dachte ich mir, "schauste mal auf den Fahrplan". Hm... Planmäßig sollte sie jetzt da stehen. Kontrollblick - nein, die U-Bahn hat sich nicht versteckt.

19:32 Uhr - Langes Warten... dann kam sie.

Natürlich mal wieder völlig überfüllt, aber das ist bei Verspätung ja nichts neues. Man musste sich mal wieder regelrecht seinen Viertelquadratmeter erkämpfen. Gut, dass ich nicht zu klein geraten bin und dann nicht so schnell in der Menge untergehe.

Ausstieg am Scheidplatz. Luft schnappen. Klar, Anschluss-U-Bahn ist nicht da. Warum auch. Wir hatten ja Verspätung. Mittlerweile ist es 19:40 Uhr.

Die U 3 war noch nicht einmal auf den Anzeigetafeln erwähnt. Also dauerte es mindestens noch drei Minuten.
Aus diesen drei wurden locker mal wieder 17 Minuten.

Ich erreiche das OEZ. Es ist 20:05. Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich überhaupt noch hineingehe, da doch selbst der McDonalds im OEZ um 20:00 Uhr schließt.

Gefrustet verlasse ich das OEZ, wohlwissend, dass ich morgen früh kein Müsli frühstücken werde. Auch auf meine Leberkässemmel heute Abend muss ich wohl verzichten.

Ich gehe auf die andere Straßenseite, hole mir dort einen Chickenburger um meinen etwas Magen zu beruhigen und denke daran, wie ich morgen früh wohl meinen Magen füllen werde.

Danke MVG.

Montag, 10. Dezember 2007

Der Pixelfleck

Etwas seltsames ist mir heute aufgefallen: In meiner oberen linken Ecke des Desktops tummelten sich ein paar falsch farbige Pixel herum.

fleck1

Gut, kann ja durch irgendeinen blöden Zufall mal vorkommen, aber diese erwiesen sich doch hartnäckiger als erwartet. Der "Wisch mit dem Fenster" verbarg diese zwar, doch sie kamen wieder, als ich das Fenster zurückzog.

fleck2

Bildschirm aus - Bildschirm an - nix tut sich. Hintergrundbild ändern, Desktop aktualisieren, nicht einmal das Umschalten auf eine andere Auflösung kann das Problem beheben.

Restart. => Manchmal hilft eben doch nur der ordentliche Jahresputz.

[Achja, heute gab es in der Mensa "mexikanische Reispfanne" -> das bedeutet soviel, dass dort Reis als Grundsubstanz vorhanden war, vermischt mit allen möglichen Gemüsearten (Brokkoli, Möhren, Paprika (übrigens, die Paprikafrucht ist eine Beere!). Das "mexikanische" kam dann aber auch noch in der Currysoße zum Vorschein.^^]

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Aus gegebenem Anlass

Take me out to the ball game,
take me out with the crowd.
Buy me some peanuts and cracker jack,
I don't care if I never get back,
let me root root, root for the home team,
if they don't win it's a shame.
For it's one, two, three strikes, you're out,
at the old ball game.

Achja, und einen schönen 6. Dezember.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Problem solved

Als ich mich heute auf mein Fahrrad gesetzt habe und ein wenig durch München fahren wollte, kam mir die Idee, doch einmal die Theresienwiese ohne Oktoberfest aufzusuchen.

Dort angekommen habe ich feststellen müssen, dass auf ungefähr der halben Fläche des Festplatzes ein großer Weihnachtsmarkt aufgebaut war, den ich mir dann doch erst einmal von Nahem (per pedes) angeschaut habe.

Auf einmal erblickte ich zwei nette Mädchen, die mir irgendeine Schachtel hinhielten. Werbegeschenk. Gut, nimmste, schauste, wirfste weg - dachte ich. Doch auf einmal erhellte sich meine Miene: Es waren Streichhölzer!!!

Ich bedankte mich recht herzlich, sah zu, dass ich nach Hause kam und entzündete ein Teelicht. Herrlich!

Auf dem Rückweg ist mir übrigens noch folgendes Gebäude positiv aufgefallen:

DSC00351

Die Idee ein Treppenhaus zu beleuchten ist doch cool, oder?

Samstag, 1. Dezember 2007

Das erste Türchen ist geöffnet

Es ist wieder soweit:

Tag für Tag erfreuen sich Kinder und Eltern auf fast der ganzen Welt des Öffnens von kleinen Türchen in Adventskalendern. Sei dahinter nun Schokolade1, eine Kleinigkeit zum Spielen, ein netter Spruch oder einfach nur ein Bildchen, 24 Tage lang wird nun das morgendliche Prozedere um diese Aktion ergänzt.

Mein Kalender, den ich von meinen Eltern aus dem schönen Westfalenland mitbekommen habe, beherbergt hinter seinen Toren kleine transparente Bildchen, die man von hinten beleuchten kann2. Auch Kerzen, bzw. Teelichter habe ich hier. Dann kann es ja richtig gemütlich werden.

Fast.

Wäre da nicht der kleine Umstand, dass ich heute morgen mal wieder gemerkt habe, wie schwer es Nicht-Raucher doch haben, wenn man ein Teelicht zum erleuchten bringen will. Keine Streichhölzer, kein Feuerzeug, keine Feuersteine oder sonstiges Hilfsmittel können mir dazu verhelfen den Docht3 zu entzünden.

In meinem Zimmer habe ich ja einen Ofen, der mit Gas betrieben wird. Leider besteht dieser - ironischerweise - aus einem abgeschlossenen System, sodass man die Flamme nicht erreichen kann.

1 Das sind die besten Kalender
2 Leider hat der Kalender keine Rückwand, sodass ich schon alle Bildchen kenne ^^
3 Ja ich weiß, der Docht brennt nicht. Chemie 7. Klasse...